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HANDWERK:LEXICON

Eine Sammlung von Begriffen und Fachausdrücken quer durch die Gebiete Papier, Buchbinderei und Papierverarbeitung.

Altpapier
Das Altpapier wird mit Wasser behandelt und anschließend in mehreren Wasch- und Reinigungsverfahren von Druckfarben und Füllstoffen getrennt. Man nennt diesen Vorgang "De-Inking". Der dabei entstehende Faserbrei wird anschließend in der Papierherstellung verwendet.
Bindearten
Drahtheftung (für Broschüren, Prospekte usw.)
Fadenheftung (für Bücher mit hohen Gebrauchswert und Belastbarkeit).
Klebebindung (für Zeitschriften, Katalogen und Büchern )
Breitbahn
Kürzere Papierseite des Bogens parallel zur Laufrichtung des Papiers in der Papiermaschine.
Chlorfreies Papier
Bei der Erzeugung von holzfreien Papieren, muß der Rohstoff Zelluose gebleicht werden. Dafür verwenden Zellstoffhersteller anstelle von Chlor, umweltfreundliche Bleichmittel wie Sauerstoff oder Wasserstoffperoxid ein.
Druckbogen
Der ungefalzte Druckbogen heißt Planobogen. Auf ihn sieht man den Satz- oder Druckspiegel, die Signatur und die Pagina.
Einbandarten
Broschüre (Heftumschlag), Halbsteif-Broschüre, Halb- und Ganzleinenband, Pappband, Halb- und Ganzlederband, Halb- und Ganzfranzband, Geschäftsbuch mit Sprungrücken, Verlagseinband
Falzzarten
Kreuzbruch, (häufigste Falzart )
Leporello - Parallelo - und Wickelbruchfalzung, (für Prospekte).
Lagenfalzung
Graupappe
Diese wird vielfach für Bucheinbände verwendet, wird meistens im Format 70x100cm erzeugt und ist in verschiedenen Stärken lieferbar.
Goldschnitt
Prunkvolle Zierde eines Buches. Als Grundiermittel (Bindemittel) wird bei Echtgold Eiweiß mit Wasser vermischt, verwendet.
Holzfrei
Bezeichnung für Papiere und Kartone welche aus gebleichter oder ungebleichter Zellulose hergestellt werden. Holzfreie Produkte zeichnen sich durch Alterungsbeständigkeit aus. (z.B. Geschäftsbücher u. Schulhefte)
Holzhaltig
Bezeichnung für Papiere und Kartone welche aus Holzschliff hergestellt werden. Diese Produkte vergilben wegen des Ligningehalts sehr schnell.(Beispiel Zeitungspapier).
Kollationieren
Das kontrollieren des Buches vor dem Heften auf richtige Bogenfolge.
Kapitalen
Das Aufkleben eines Gewebebandes an Kopf und Fuß des Buchblockes. Farblich abgestimmt bildet das Kapital einen harmonischen Übergang vomBuchschnitt zum Einbandüberzug.
Leimen
Erst mit der Rückenbeleimung erhält der geheftete Buchblock seine Festigkeit.
Laufrichtung
Siehe Breit- und>Schmalbahn
Maschinen
Die gebräuchlichsten Buchbindereimaschinen sind: Falzmaschine, Dreimesserautomat, Planschneider, Fadenheftmaschine, Blockheftmaschine, Buchdeckenmaschine, Anleimmaschine, Prägepresse, Buchpresse,
Naturpapiere
Alle Papiere ohne Strichauftrag. (zb. Schulheft- und Kanzleipapiere)
Optische Aufheller
Durch Beimengung einer flureszierenden Substanz wird der Weißegrad von Papier künstlich erhöht.
Papier
Der Name Papier ist ursprünglich vom Produkt der Papyrusstaude abgeleitet, aus der man im alten Ägypten, bei den Griechen und Römern Schriftrollen herstellte.
Quartformat
19,5cm x 24,5cm (neben A5 und A4 ein beliebtes Schulhefteformat)
Satinieren
Nennt man das Glätten der Papierbahn zwischen den Walzen des Kalanders zur Erzielung besonderer Oberflächeneigenschaften.
Schmalbahn
Längere Papierseite des Bogens parallel zur Laufrichtung des Papiers in der Papiermaschine.
Tambour
Stahlkern, auf der die Papierbahn als letzter Arbeitsvorgang bei der eigentlichen Papierherstellung aufgewickelt wird. Je nach Arbeitsbreite der Papiermaschine kann der Tambour bis zu 10 Meter breit sein.
Vorsatz
Als Vorsatz bezeichnet man jenes Doppelblatt welches die Verbindung zwischen Buchblock und Buchdecke herstellt. Je nach Einbandart ist die Herstellungsart der Vorsätze verschieden.
Wasserzeichen
Sie geben Auskunft über den Hersteller und die Papierqualität. Man unterscheidet echte, halbechte und unechte Wasserzeichen. Das echte Wasserzeichen wird von einer Metallwalze, dem Egoutteur auf der Papiermaschine, kurz bevor die Papiermasse die Naßpartie verläßt, in diese Masse eingepreßt.

 


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